Miszellen
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Dabei seien sowohl die Geburtenrate als auch der Anteil von Vätern, die das Elterngeld in Anspruch genommen hätten, gestiegen: http://bit.ly/hQcaoH (Passauer Neue Presse). Beide Effekte lassen sich wohl unmittelbar aus der deutlich gebesserten wirtschaftlichen Lage ableiten. Ob die familienpolitischen Instrumente wie von Ministerin Schröder propagiert greifen, wird sich letztendlich erst in Zeiten relativer wirtschaftlicher Schwäche zeigen. Wenn die berufstätigen Väter, die sich jetzt ihrer Jobs und ihrer Karriereoptionen sicher sind, auch in Zukunft in einem vergleichbaren Umfang beides riskieren, kann man von einem politischen Erfolg sprechen - hier sind aber sicherlich noch Zweifel angebracht. Ein echter Prüfstein für den angestrebten "Wertewandel" bei der (geförderten) Kindererziehung wäre beispielsweise die deutliche Ausdehnung der durch Väter abzuleistenden "Pflichtperiode" über die derzeitigen zwei Monate hinaus. Das widerspräche allerdings der für die modernen Arbeitswelten für Familien notwendigen Flexibilität - die wahrscheinlich weiterhin zu Ungunsten der Frauen ausgelegt werden wird.
Bildquellenangabe: Lilo Kapp / pixelio.de
Dies mag zum einen der unterschiedlichen Perspektive als Besucher bzw. Aussteller geschuldet sein - die Art der Kontakte und der Informationsaustausches haben eine andere Qualität. Selbstverständlich wird es nicht im Halb- oder gar Vierteljahrestakt zu bahnbrechenden Neuerungen kommen. Und natürlich ist man auch aus grundlegend anderen Beweggründen vor Ort. Auf jeden Fall bleibt mir die Messe im Frühling als deutlich lebhafter und dynamischer in Erinnerung. Dabei tue ich der Kölner Veranstaltung wahrscheinlich sogar ein wenig unrecht - vor allem der Mittwoch war objektiv betrachtet mehr als "dynamisch" was die Arbeit am Stand betraf. Alles in allem war die Messe aber in mehrfacher Hinsicht zu locker gestrickt. Dies betrifft sowohl den räumlichen als auch den zeitlichen Rahmen: 3 Tage und 3 Hallen verteilen die Interessenten und Besucher einfach zu sehr. Durch die Aufteilung auf drei deutlich getrennte Hallen werden Blicke über den eigenen Tellerrand hinaus stark eingeschränkt und die sehr lockere Aufteilung führte dazu, dass sich die Besucher auf den breiten Gängen fast zerstreuten. Dass darüber hinaus bis kurz vor Beginn noch Flächen frei geblieben waren, die dann noch von angrenzenden Ausstellern hinzugenommen wurden, spricht eigentlich Bände. Im letzten Jahr konnte man die ungleichmäßige Besucherauslastung noch der wirtschaftlichen Lage und dem damals neuen dreitägigen Turnus zusprechen - diesmal dazu die Herbstferien heranzuziehen dürfte keine ausreichende Erklärung bieten. Aber die Zukunft Personal 2011 ist dann immerhin wieder im September... Bild: Tom Schmidt |
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Das Bundesfamilienministerium muss die Gelder für das 2010 bewilligte Elterngeld aufstocken. Im vergangenen Jahr wurde ca. 140 Millionen EUR mehr benötigt als ursprünglich im Haushalt vorgesehen waren. Die entsprechenden Mittel wurden vom Haushaltsausschuss des Bundestages abgesegnet. Damit setzt sich eine Tendenz fort, da auch im Vorjahr in ähnlichem Maße nachgelegt werden musste.
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