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Der aktuelle DAK Ge­sund­heits­be­richt weist eine Reihe in­teressan­ter Er­geb­­nisse aus der Berufs­welt auf.

So ist der Kranken­­stand im letz­ten Jahr quasi nicht ge­­stie­gen, obwohl grund­sätzlich davon aus­ge­gangen wird, dass in wirt­schaft­lich star­ken Zeiten die Zahl der Tage von krankheits­­bedingter Berufs­­unfähig­keit ansteigt. Je schlechter die Zeiten, desto weniger "erlauben" Arbeit­nehmer es sich, aus Krankheits­gründen der Arbeit fortzu­bleiben. Und eigent­lich sollte umgekehrt der Krankheits­stand mit anziehender Konjunktur wieder ansteigen.

DAK-Chef Herbert Rebscher kommentiert die anhaltend niedrigen Zahlen beim Krankenstand mit der Erklärung, dies zeige die hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der Arbeitnehmer in Deutschland.

Dass auch andere Erklärungsansätze denkbar sind, zeigt ein weiterer Schwerpunkt des Berichts. Der Anteil der Erkrankungen mit psychischen Krankheitsbildern steigt immer stärker an. Sie verursachen mittlerweile ein Achtel der Fehltage und haben damit ihre Bedeutung in den letzten zwölf Jahren verdoppelt. Dabei betreffen Depressionen und andere psychische Störungen auch immer mehr jüngere Arbeitnehmer.

Wenn man die Ergebnisse der Arbeitsklima-Studie der JOB AG mit einbezieht, zeichnet sich deutlich ab, dass es für die meisten Arbeitnehmer eben keinen "gefühlten" stabilen Aufschwung gibt. Die größte Sorge der Arbeitnehmer besteht in der Unsicherheit bezüglich der eigenen beruflichen Zukunft. Und so dominieren Zukunftsängste das Gefühlsleben. Globale Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt schwächt das Vertrauen in den deutschen Aufschwung und der Schock der als plötzlich und unerklärlich empfundenen Finanzkrise mit dem rapiden Zusammenbruch der bekannten europäischen Arbeitswelten ist längst nicht überwunden. Die deutschen Arbeitnehmer sind allem Anschein nach eher "getrieben" als "motiviert".

Für den Gesundheitsreport hat die DAK die Krankschreibungen von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten ausgewertet. Die niedrigsten Krankenstände lagen im Bereich Bildung, Kultur, Medien und die höchsten in Öffentlicher Verwaltung und Gesundheitswesen. Außerdem liegt der Krankenstand in den östlichen Bundesländern weiterhin um ca. 1 Prozentpunkt höher als im Westen.

 

Zum DAK Gesundheitsreport:

http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/D338768DFA60F652C125782400478F78

Der Arbeitsklima-Index der JOB AG:

http://www.job-ag.com/arbeitsklima-index/2011/arbeitsklima-index_Zusatzfrage.php

Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de
 

Die Landschaft der Online-Stellenmärkte: Teil II - Diverse ergänzende und Peripheriemärkte

Die Zersplitterung des deutschen Online-Stellenmarktes zeigt sich besonders deutlich in seinen "Randerscheinungen". Zur Beschreibung der Strukturen des Gesamtangebots wurden die Marktteilnehmer in diese 7 Segmente unterteilt: Generalisten, Fachstellenbörsen, Metasuchmaschinen, Jobsektionen auf allgemeinen Seiten, Social Media, Karriereseiten von Unternehmen und Diverses (siehe auch Part I).

In diesem zweiten Teil werden nun die letzten vier Gruppen behandelt, die erheblichen Anteil an der Undurchschaubarkeit der gesamten Materie haben. Die im folgenden behandelten Portale dienen ebenfalls zur Veröffentlichung von Stellenausschreibungen, allerdings nicht unbedingt als deren Hauptzweck oder auf von den "klassischen" Stellenbörsen her gewohnte Art und Weise.


4) Portale, die Stellenmärkte enthalten


Die unterschiedlichsten Portale im Internet enthalten Stellenmarkt-Sektionen. Viele davon bewegen sich auf dem Niveau von Kleinanzeigen-Sammlungen und verstehen sich auch oft als reine Service-Leistung bzw. Abrundung des Angebotes der jeweiligen Seite. Portale am oberen Ende dieser Skala sind bemerkenswerte Ausnahmen und weisen durchaus ernstzunehmende Stellenmärkte auf und das zumeist mit regionalem Bezug, wie etwa meinestadt.de oder das auf die rheinische Region spezialisierte Kalaydo.

Auch Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn enthalten Stellenmärkte, die von ihren Mitgliedern genutzt werden können und mittlerweile ein ansehnliches Volumen aufweisen. Hier liegen die Vorteile in den integrierten Matchingfunktionen, die bereits eine Auswahl an möglicherweise interessanten Stellenangeboten vorschlagen. Dabei werden aus den Profildaten der Teilnehmer Kriterien abgeleitet, die bestimmen, welche Stellenangebote den Mitgliedern vorgeschlagen werden. Dazu kommt noch die Möglichkeit, mit dem Ausschreibenden unmittelbar – auch informell – in Kontakt zu treten.

Weitere Plattformen wie kununu oder JobTV24 bieten in erster Linie Dienste, die die Unternehmermarke stärken sollen und eher nebenbei eine Verbindung zu ausgeschriebenen Stellen der dort präsentierten Unternehmen aufweisen. Diese eignen sich besser zu Recherche von Hintergründen und Firmendetails zu bereits anderweitig ermittelten Ausschreibungen.

5) Social Media

Die schöne neue Welt der Sozialen Netzwerke ist bislang mehr von den Arbeitgebern als von Stellensuchenden ins Blickfeld von Rekrutierungsanstrengungen genommen worden. Dies ist auch kaum verwunderlich, denn aufgrund ihrer Natur sind die sozialen Plattformen wie Facebook, die VZ-Gruppe, Lokalisten, Wer-kennt-wen etc. genauso wie diejenigen, die sich dort tummeln, darauf eingestellt, ihren kommunikativen und Freizeitinteressen nachzugehen. Arbeitgeber und Unternehmen, die hier umtriebig sind, werben in erster Linie für ihre Arbeitgebermarke und profilieren sich allgemein gegenüber potenziellen Bewerbern. Karriere-Sektionen in diesem Kontext entsprechen im Großen und Ganzen denjenigen auf „normalen“ Firmenseiten, die auf diese Weise weiteren Nutzern zugänglich gemacht werden sollen.

Am vielversprechendsten für die Stellensuche sind dabei noch diejenigen Dienste, die im Business-Bereich angesiedelt sind oder dort genutzt werden. Dabei wären in erster Linie die Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn zu nennen, die aber von vielen bereits nicht mehr zum Bereich der Sozialen Netzwerke im engeren Sinne gezählt werden. Gleiches gilt für den Mikroblogging-Dienst Twitter, der mittlerweile in erster Linie als frei konfigurierbarer Nachrichtendienst genutzt wird, über den sich auch Stellenausschreibungen verbreiten lassen. Um Stellenangebote per Twitter zu erhalten, kann man einerseits Unternehmen folgen, die ihre Vakanzen auf diese Weise veröffentlichen, oder den Twitterdiensten verschiedener Stellenbörsen. Am effektivsten lässt sich diese Quelle jedoch durch spezielle Twitter-Job-Suchmaschinen erschließen – wie etwa „jobtweet.de“.

Die besten Aussichten auf Vermittlung auf diesem Wege haben dabei Ausschreibungen, die den Sozialen Netzwerken und den dort aktiven Nutzern inhaltlich bereits sehr nahe stehen – der Junior Marketing Assistent wird hier bessere Chancen haben als der Entwicklungsingenieur.

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2010-06-24

"There ain't no future for a man who works the sea" - verkündete einst Billy Joel in Downeaster Alexa. Eine Aussage, die ewig wahr zu sein scheint, wirft man einen Blick auf die Nachrichten, die man allenthalben aus Schifffahrt, Fischerei und Werft-Industrie erhält. Doch in der globalisierten und vernetzten Wirtschaftslandschaft, in die eigentlich jeder in Deutschland tätige Betrieb mehr oder weniger stark eingebunden ist, muss die Schifffahrt eine feste Größe bleiben - nicht nur für die Logistik.

Schön verdeutlichen lässt sich dies etwa an der Dr. Oetker Gruppe aus Bielefeld, bei der 40% des Umsatzes durch die Reederei Hamburg Süd bestritten werden - und dies nach einem krisenbedingten Rückgang des Anteils von zuvor 48% (NWZonline).

Die Sektoren des Arbeitsmarktes mit den besten maritimen Beschäftigungsmöglichkeiten sind hierzulande die Touristik und vor allem die Logistik, während Schiffbau- und Fischfang-Industrie immer mehr zu Spezialsparten werden, die bereits seit langem nicht mehr das Arbeitsmarktpotenzial von früher haben und dies auch nie mehr erreichen werden. Volumen und Bedeutung des Seefahrt-Sektors bleiben dabei stets erheblich und die dortigen Arbeitsfelder verlangen mehr und mehr nach hochqualifizierten Spezialisten wo früher viele Niedriglohnjobs in Häfen und Fischerei bestanden. Mit dem Anspringen der weltweiten Konjunktur wird auch bereits ein vermehrter Bedarf aus der Schifffahrt vermeldet (THB).

Doch jenseits aller Meeres- und Schifffahrtsromantik benötigt man heutzutage auf See und an der Küste genauso IT-Fachleute, Spezialingenieure und Vertriebsspezialistenl, die auch anderenorts stark nachgefragt sind. Immer wieder von den Schwankungen von globaler Konjunktur und Weltwirtschaft abhängig sein werden allerdings die vollkommen auf die See ausgerichteten Berufsbilder - ein Umstand der nun mal dem per se inter- und transnationalen Charakter des Meeres geschuldet ist und eine Konstante bleiben wird.

 

Nützliche Links zum Thema:

Linksammlung des VDKS:
http://www.vdks.org/internetlinks.html

Seereisenportal:
http://www.seereisenportal.de/

Projekt "Meer Arbeit" der Arbeitsagentur:
http://bit.ly/coO9RO

ver.di - Die Gewerkschaftsseite zur Schifffahrt:
http://verkehr.verdi.de/schifffahrt

Schiffswiki.de:
http://www.schiffswiki.de/

Täglicher Hafenbericht:
http://www.thb.info/search/home.html

 

In den Medien:

http://archiv.rhein-zeitung.de/.../berufbildung/t/rzo291568.html

http://www.rp-online.de/.../Arbeiten-auf-hoher-See_aid_649660.html

http://www.ln-online.de/artikel/2366993

 

Eine Auswahl von Stellenbörsen mit maritimem Bezug:

Berufswelt LOGISTIK: Kooperiert mit Jobware
http://berufswelt-logistik.de/

fvw: Tourismus und Business Travel
http://stellenmarkt.fvw.de/

Gate4Logistics: Kooperiert mit Jobware
http://www.gate4logistics.de

Hafenkarriere: Rund um Häfen und Schiffahrt
http://www.hafenkarriere.de/

Heuerstall.de: Für registrierte Seefahrer - auch unter seajobs.eu
http://www.heuerstall.de/

Logistik Inside: Kooperiert mit Jobware
http://www.logistik-inside.de

logistik jobs: Partnerportal von logistik-Karriere.de
http://www.logistik-jobs.de/

Logistikbranche.net: Kooperiert mit Jobware
http://www.logistikbranche.net

Logistikjob.de: Portal mit Kurzanzeigen
http://www.logistikjob.de

Maritime Stellenangebote: Jobs rund ums Meer
http://www.maritimestellenangebote.de/

Seereisenportal: Börse eines Portal mit weiteren nützlichen Job-Links
http://www.seereisenportal.de/job-boerse.html

Touristikcareer.de: Teil der YourCareer Group

VSM.de -Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM)
http://www.vsm.de/bal_ims_controler.php?

@LogistikTicket: Logistik-Jobs per Twitter von JobTicket
http://twitter.com/LogistikTicket

internationale Stellenbörsen

 

2010-06-22

Das Thema Reputation im Inter­net (gerne in den Varia­tionen "Persona­ler googlen Bewerber" oder "Das Internet vergisst nie") findet immer wieder mal seinen Weg an die Ober­fläche der Neuen und Alten Medien. Und bevor das nächste Sommerloch (nach dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Mannschaft aus dem WM-Turnier) diesen Prozess beschleunigt, hier schon mal ein kleiner Beitrag mit einigen einfachen Schritten zur Pflege der eigenen "Arbeitnehmermarke".

Der Schwerpunkt soll im folgenden auf der Recherche über Suchmaschinen wie Google liegen, was in der Regle der erste und häufgste Schritt bei der Suche nach personenbezogenen Informationen sein dürfte. Um dem Ziel einer "hübschen" und im eigenen besten Sinne aussagekräftigen ersten Google-Übersichtsseite nahe zu kommen, lassen sich einige ganz einfache Schritte unternehmen und umsetzen.

Grundsätzlich sollen zunächst zwei Sorten von Problemen und zwei Ansätze für Lösungen postuliert werden. Beide setzen voraus, dass zunächst eine Bestandsaufnahme vorgenommen wird. Wie sieht denn das Ergebnis überhaupt aus, wenn man den eigenen Namen in die Suchmaschine eingibt (mit oder ohne Anführungszeichen)?

Das erste Problem wäre die Darstellung von unerwünschten Ergebnissen - seien es wirklich negative Inhalte oder auch nur solche die bestenfalls irrelevant für eine pointierte Netzpräsenz mit beruflicher Ausrichtung sind. Gerade bei ersteren sollte man unbedingt die Quellen ausfindig machen und sich im Dialog mit den Verantwortlichen bemühen, solche Seiten zu "bereinigen". Ob man letztere entfernen will, bleibt im Einzelfall abzuwägen - ein paar Ergebnisse, die nicht vollkommen "gestreamlined" sind, könne durchaus zu einem "runderen", bzw. authentischeren Bild der eigenen Person führen und sich positiv auf die Reputation auswirken.

Des weiteren gibt es noch die Präsenz von Namensvettern, deren Ergebnisse in direkter Konkurrenz zu den eigenen stehen (...wer glaubt, ich habe hier den unglaublichen Luxus eines seltenen Namens vorzuweisen, der irrt übrigens, auch ich habe ein "Double" im Netz, mit dem ich weder verwandt noch verschwägert bin...) - hier kann man kaum die "Ursachen" beheben.

Eine sowohl einfache, als auch effiziente Strategie zur Pflege der eigenen Reputation im Netz besteht schlicht darin, die gewünschten Inhalte zu selbst erstellen und damit die begehrten Plätze auf der erste Google-Seite zu belegen. Dies lässt sich mit wenig Aufwand unter anderem durch folgende Kanäle erreichen:

screenshot

a) Twitter: Ein Twitter-Profil zu unterhalten (und ein wenig zu betreiben) ist fast ein Garant für eine Spitzenplatzierung, wenn es unter dem eigenen Namen läuft. Hier wird neben dem Namen auch die Beschreibung dargestellt.

b) Soziale Netzwerke: Vor allem die renommierten Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIN bieten sich hier an. Kostenlose Mitgliedschaften sind möglich und für jeden, der seinen Online-Ruf gestalten will, ohnehin ein "Muss". Wenn die dort hinterlegten Profile für das Netz freigeschaltet werden, lassen sich auch hier sehr gute Ergebnisse erzielen.

c) Amazon: Auf den ersten Blick eine eher ungewöhnliche Wahl. Allerdings kann man durch sein öffentliches Amazon-Profil nicht nur einen sehr guten Platz belegen, durch dort einsehbare Rezensionen relevanter Bücher oder Technik kann man sich auch weitergehend profilieren und darstellen.

d) Foren / Blogs: Durch die Teilnahme an Foren und an Diskussionen auf Weblogs kann man nicht nur dokumentieren, wofür man sich (beruflich) interessiert, man kann deren Suchmaschinenoptimierung auch vor den eigenen Karren spannen und sich somit auf eine weitere Art und Weise in einem professionellen Kontext im Internet finden lassen.

Für alle diese Maßnahmen gilt gemeinsam: Ein Wiedererkennungswert unter dem eigenen Namen ist unabdingbar und eine einheitliche Linie muss erkennbar sein. Gerade bei Verwechselungsgefahr mit anderen Personen sollte man darauf achten, die eigene "Arbeitnehmermarke", bzw.das eigene Netzprofil mit einzigartigen und unverwechselbaren Merkmalen auszustatten. Dies kann durch bestimmte, wiederkehrende inhaltliche Schwerpunkte geschehen oder durch Profilbilder oder Ortsverweise übernommen werden. Regelmäßige Ergebniskontrolle und Monitoring des so zusammengesetzten Netzauftritts (eventuell unterstützt durch einen Google alert) sind Pflicht und wie bei einem sorgsam angelegten Garten muss auch in Zukunft hier und da Hand angelegt werden, um "Unkraut" zu jäten und ab und zu neue Pflanzen zu setzen.

 

2010-03-09

Die Erfolgsgeschichte des Im­mersions­unterrichts an der Leinebergschule geht weiter! Die kleine aber höchst engagierte Göt­tinger Schule kon­solidiert und expan­diert ihre außer­­­ge­wöhnlichen Leistungen in der öffentlichen Schul­landschaft bei der Durch­­führung von Grundschul­­unterricht aus­­schließlich in englischer Sprache.

Die erste Immersions­klasse der Grund­schule Leine­bergschule in Göttingen hat ihr erstes Jahr erfolgreich hinter sich gebracht, die zweite Klassenstufe ist mitten in ihrem ersten Schuljahr und für das kommende Jahr liegen bereits weit mehr Anmeldungen vor, als im Immersions­­zweig aufgenommen werden können. Zum Halb­jahres­wechsel ist auch ein neuer Film entstanden, der das Leben und Lernen sowie die Fortschritte der Immersionsklassen dokumentiert - hier ein Ausschnitt:

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In den Osterferien ist für die beiden haupt­verantwortlichen Klassen­lehrerinnen eine Fort­­bildungs­­reise nach Oxford geplant. Dort soll vor allem weiteres Lehr­material vor Ort beschafft werden. Beides geschieht mit tatkräftiger Unter­stützung des gemeinnützigen Förder­vereins der Schule - hierzu wären weitere Spenden allerdings mehr als will­kommen (Überweisung unter Angabe des Betreffs „2c Englischbücher-Oxfordauf das Konto 119289 bei der Sparkasse Göttingen (BLZ 26050001) - Empfänger „Förderverein Leinebergschule").

Mittelfristig ist die Schule auf der Suche nach Unterstützung für die wissenschaftliche Dokumentation ihrer pä­da­go­gischen Unter­nehmungen. Dafür soll eine Bachelor- oder Masterarbeit entstehen, in der untersucht wird, wie Lern­niveau und Wissens­stand sich in den ver­schiedenen parallelen Klassen der Grund­schule entwickeln. Für diese vergleichenden For­schungen zu den Kenntnissen jenseits des Fremd­spracherwerbs werden noch Partner gesucht, die das Projekt als Hochschule betreuen und unterstützen oder dazu ein Forschungs­stipendium bereitstellen. Nähere Informationen hierzu teilt die Schulleitung gerne mit Interessenten.

All dies dokumentiert eindrucks­voll, dass der Immersionsunterricht an öffentlichen Grundschulen längst das Stadium des Ex­periments hinter sich gelassen hat. Auf diese Weise wird mit dem nächsten Schul­jahr bereits der dritte Jahr­gang von Grund­schülern dank vielfältigem Engagement und breiter Unterstützung mit außer­gewöhnlichen Bildungs- und Entwicklungs­optionen ausgestattet werden.

Hier noch einmal der Blick auf das erste Jahr im Video:

http://www.gs-leineberg.de/flycms/Schwerpunkt+Englisch/CDFZ0.html

 

Social Media und Karriere ein kurzer Überblick für Einsteiger

Der Medienkonsum hat sich in den letz­ten Jahren immer stärker in die virtu­ellen Welten des Internets verlagert und dabei grundlegende Verände­rungen durchlaufen. Unter dem Schlagwort Web 2.0 verbirgt sich ein grund­legender Wandel der medialen Kultur von einer Konsum­kultur zu einer Partizipations­kultur. Das Internet der „zweiten Generation“ lebt von der aktiven Teil­nahme seiner Teilhabenden. Seine Inhalte werden nicht von Nerds und Geeks in finsteren Löchern bereitgestellt – ohne unterstellen zu wollen, dass dies jemals der Fall gewesen ist. Heutzutage wird es nicht nur für die „digital natives“ immer selbstverständlicher, die Welt des Internets mitzugestalten, die eigene Person einzubringen und mit anderen zu vernetzen.

Die Menschen verbringen signifikante Anteile ihres Lebens online – privat und beruflich, wobei die Grenzen immer mehr verschwimmen. So sind dann auch die Social Media – Facebook, XING, Twitter & Co. endgültig in der Welt der Wirtschaft, der Unternehmen und des Personal­wesens angekommen. Dies belegt unter anderem die Studie “Social Media Report HR 2010”, für die Personalverantwortliche in deutschen und österreichischen Unternehmen befragt wurden und die die Basis für viele der nachfolgend heran­gezogenen Daten darstellt.

Was gibt es hier für Möglichkeiten, die eigene Karriere positiv zu beein­flussen, auf welche Fall­stricke muss man achten und welche Strate­gien haben Potenzial?

Welche sozialen Netzwerke sind relevant für die Karriere?

Personaler haben angegeben vor allem die folgenden Netzwerke als In­stru­mente des Personal­­wesens einzusetzen: an erster Stelle steht hier das deutsche Business-Netzwerk XING, gefolgt von einem Dreigestirn aus Facebook, dem Micro­blogging-Dienst Twitter und dem internationalen Business-Netzwerk LinkedIn. Der VZ-Gruppe (SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ) wird auf diesem Sektor eine absteigende Tendenz bescheinigt und andere soziale Netz­werke (Wer-kennt-wen, Lokalisten etc.) sind bestenfalls von lokaler Bedeutung.

Wie gehen Unternehmen mit Social Media um?

Neuesten Untersuchungen zufolge nutzen bereits 39% der Personal­­verantwortlichen in deutschen Unternehmen soziale Netzwerke für ihre Rekrutierungs­prozesse. Darüber hinaus planen weitere 27%, dies in nächster Zeit zu tun. 60% der Unter­nehmen, die Social Media als Rekrutierungs­­werkzeug nutzen, haben im letzten Jahr konkret Personal über diese Kanäle eingestellt.

Dabei überprüfen 55% der Personaler online die Repu­tation von Bewerbern – vor allem bei denjenigen, die in eine engere Auswahl kommen. Hier werden zwar in erster Linie Bewerber für Führungs­posten und Fachpersonal „durch­leuchtet“, doch auch Absol­venten und sogar Prakti­kanten und Azubis stehen noch auf der Liste. Bei 15% der so in Augen­­schein genommenen Bewerber hat diese Prüfung zu einer Ablehnung geführt.

Darüber hinaus sind auch die Unternehmen selbst zusehends in den Netzwerken anzutreffen, angefangen beim persönlichen Profil, das 90% der Personaler selbst unterhalten, bis zur Firmen­fanpage oder der viralen Werbekampagne mit originellen Webvideos.

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